Gebiet und Rebsorten

 

Was macht eigentlich Champagner so besonders?

 

Nun ja, zunächst einmal der Name – denn nicht jeder Schaumwein darf sich als „Champagner“ loben. Viele streng regulierte Vorgaben muss ein Champagner erfüllen, um als solcher deklariert zu werden – dies unterscheidet ihn von Sekt, Prosecco, Crémant und Co.

 

Seinen Namen erbt der Champagner, den Sie hier online kaufen können, vom Anbaugebiet. Die französische Landschaft Champagne ist in ihrer Dimension bereits seit 1927 festgelegt, also seit beinahe 100 Jahren, Heimatort der erlesenen Rebsorten, die in ihrer individuellen Kombination für ein wahres Geschmackserlebnis beim Genuss des Champagners sorgen. Die Champagne ist ein festgelegtes Gebiet mit ca. 33.500 ha. Es liegt rund um die Städte Reims, Epernay und Troyes. Geografisch liegt es ca. 150 km nordöstlich von Paris.

 

Nur insgesamt sieben Traubensorten sind für die Herstellung von Champagner zugelassen, von denen aber höchstens drei verschiedene zur Verwendung kommen dürfen. Auch wenn dies womöglich zunächst danach klingt, als sei die Variation bei der Champagnerproduktion stark limitiert und eingeschränkt, ergeben sich daraus dennoch unzählige Kreationsmöglichkeiten, und Champagner ist weitaus vielfältiger, als man vielleicht denken mag.

 

Die meisten Champagnerhäuser verarbeiten die weiße Traube Chardonnay und die beiden roten Trauben Pinot noir (Spätburgunder) und Pinot meunier (Müllerrebe oder Schwarzriesling).

 

Die weiteren Sorten sind weiße Trauben; Pinot arbane, Pinot gris vrai (Grauburgunder), Pinot blanc (Weißburgunder) und Pinot meslier, die aber nicht in den Export kommen.